Presseservice
Dieburg, den 6. Juni 2009
Konvikt oder Schlachthofgelände, oder beides?
Was passiert mit dem Konviktsgelände, wenn das Schlachthofgelände für ein Alten- und Pflegeheim genutzt wird? Braucht Dieburg 2 Einrichtungen dieser Art.
Die UWD-Fraktion beantwortet diese Fragen mit einem klaren „JA“.
Aufgrund des demografischen Wandels werden wir hier in Dieburg in Zukunft nicht mit einem Alten- und Pflegeheim auskommen. Die Zahl der immer älter werdenden Menschen steigt stetig an und auch wir vertreten die Auffassung, dass ältere Dieburger Mitbürger, die vielleicht nicht mehr allein zu Hause leben können, die Möglichkeit erhalten sollen in ihrer Stadt und in ihrem gewohnten Umfeld weiterhin leben zu können.
Es gibt immer mehr Singlehaushalte, immer mehr Paare, die keine Kinder haben oder deren Kinder weit weg von den Eltern leben. Aber auch diese älteren Mitbürger wollen im Alter nicht mehr in eine andere Stadt ziehen müssen, nur um versorgt zu sein.
Des weiteren sehen wir, dass Konkurrenz das Geschäft belebt und nicht jeder möchte gern in eine kirchliche Einrichtung gehen. Ein evtl. nicht kirchlicher Träger bietet hier eine gute Alternative. Auch wird durch ein Konkurrenzunternehmen die Diözese dazu gezwungen, ihre bisherigen Pläne nochmals zu überdenken und Erweiterungen für ihr Alten- und Pflegeheim in Betracht ziehen, so wie es von der CDU beantragt und von der Parlamentsmehrheit gewollt wird.
Bei dieser ganzen Diskussion darf man eines nicht vergessen: das jetzige Altenheim in der Gerhard-Hauptmann-Straße wird durch ein neues Alten- und Pflegeheim auf dem Konviktsgelände ersetzt. Das Parlament will, dass Erweiterungsmöglichkeiten für verschiedene Formen von altengerechtem Wohnen berücksichtigt werden. Dies muss bei den Neuplanungen, die Ende Juni von der Diözese vorgelegt werden, eingearbeitet sein.
V. i. S. d. P.: Susanne Albers, Fraktionsvorsitzende
Pressemitteilungen.
Dieburg, den 19. Okt. 2008
Artikel aus dem Dieburger Anzeiger vom 18. Oktober
2008
„Ziel: Bestes statt Erstbestes“
Die UWD-Fraktion begrüsst die Initiative der Interessengemeinschaft Konviktbebauung und unterstützt die vorgestellten Pläne.
Es ist erfreulich zu sehen, dass den Anliegern die Nutzung und Bebauung des Konviktgeländes in sinnvoller Art und Weise ein Anliegen ist und auch eigene Ideen eingebracht werden. Die vorliegenden Pläne sind zwar nur grobe Entwürfe würden aber die Möglichkeit zu einer Erweiterung des geplanten Altenzentrums beinhalten und tragen so dem demografischen Wandel Rechnung. Auch sind hier Einfamilienhäuser geplant, jedoch ohne den Park komplett zu zerstören. Die vom Stadtparlament geforderte Andienung über den Schwimmbadkreisel wird hier realisiert.
Wir, die UWD-Fraktion, sind uns sicher, dass die von der Interessengemeinschaft vorgelegten Pläne durchaus realisierbar sind und eine gute Grundlage für weitere Diskussionen bilden. Die Planer des Ordinariats haben leider die entsprechende Kreativität vermissen lassen und auch die Hinweise des Parlaments überhaupt nicht beachtet.
Das wir innerhalb eines Jahres hier keinen Schritt weitergekommen sind und auch noch keine Diskussion mit dem Ordinariat stattfinden konnte, liegt nicht am Dieburger Stadtparlament sondern an den Planern.
Hoffentlich werdend die von der IG Konviktbebauung vorgelegten Pläne den erhofften Erfolg zeigen und die Diskussion auf sachlicher Ebene zum Wohle der Menschen in Dieburg voranbringen.
Susanne Albers Fraktionsvorsitzende
Fraktionsabrechnungen und Budgetplanungen 2006 - 2011
Wir haben unsere jährliche Fraktionsabrechnung sowie die dazugehörige Budgetplanung nicht nur der Stadt Dieburg vorgelegt sondern auch hier veröffentlicht. Diese Daten sind auch im jährlichen Haushaltsplan der Stadt Dieburg veröffentlicht. |


